Liebe Familie, Freunde, Bekannte, Facebookfreunde und alle anderen, die sich mit dem Gedanken tragen, mir etwas zu Weihnachten zu schenken: Dieses Jahr bitte nicht.

Macht doch lieber etwas sinnvolles mit dem Geld.

Damit könnte dieser Post eigentlich zu Ende sein. Ist er auch fast.

Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen, den gedeckten Kaffeetisch umzuschmeissen und das Familienporzelan zu zerdeppern: Ich mag Weihnachten nicht. So richtig gar nicht. Ich könnte das nun ausführen, mag aber nicht alle verärgern, die Weihnachten gerne mögen. Teile der Antwort würden euch nur verunsichern (#DoItLikeDeMaiziere).

Mich hat die ganze Thematik in den letzten Jahren meist einfach nur gestresst zurück gelassen und letztlich den eigentlich schönen Teil, nämlich die gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie überschattet.

Vor dem Hintergrund habe ich beschlossen, Weihnachten einer kosmetischen Operation zu unterziehen. Die Teile, die mir nicht gefallen kommen ab, die Teile die ich irgendwie ganz gerne mag, werden gestrafft und aufgehübscht.

Dieses Jahr wird es noch einfacher da meine Dame und ich nicht in der Gegend sind, sondern uns in Sri Lanka umher treiben.

Wir werden dem ganzen üblichen Weihnachtsritualen also sowieso aus dem Weg gehen und statt dessen beide Zeit mit einem (meistens) geliebten Menschen verbringen. Und die Sache mit den Geschenken streichen wir einfach ersatzlos. Für mich bedeutet das, ich werde dieses Jahr nichts verschenken. Statt dessen nehme ich so Pi mal Daumen die Summe, die ich bisher in der Richtung ausgegeben habe und Spende sie an eine Institution die ich für gut befinde. Geschenke irgendeiner Art nehme ich auch nicht an.

Solltet ihr den innigen Wunsch verspüren mich zu beschenken: Macht doch einfach das Gleiche! Oder lasst es, und tut euch für das Geld etwas Gutes. Ihr dürft dabei auch ganz fest an mich denken.

Nicht sicher, wohin mit der Knete? Ich spende dieses Jahr an die Bienenretter.